Völkerkunde

Komplett ist das Spektrum unserer Objektvielfalt durch die völkerkundliche Sammlung, deren Grundstein bereits auf das Jahr 1844 zurückreicht; die Stücke dieser Zeit stammen aus Alaska und von der Westküste Nordamerikas. Ein Großteil des heute sehr umfangreichen Bestandes in der Völkerkunde ist vor allem auf Grund privater Schenkungen an unser Haus gelangt – einen hohen Zulauf erfuhr das Museum besonders zum Ende des 19. Jhs. Erweitert wurde die Sammlung somit durch eine große Anzahl an Exponaten aus Afrika sowie aus der Südsee.

In der Gründungsphase des Museums setzten sich im Besonderen Freunde des Hofes, Kapitäne und wohlhabende Kaufleute für das Anwachsen der Sammlungen ein, so besitzen wir heute Kostbarkeiten aus allen Erdteilen. Bis heute wird die Völkerkunde stetig durch kleinere und größere Nachlässe ergänzt. Der Magazinbestand, der im Jahr 2001 durch eine Stiftung durch insgesamt 2200 Objekte aus Südamerika – aus Chile und Peru – bereichert wurde, zählt heute mehr als 3500 Exponate, darunter solch Einmaliges wie der Handschuh eines Schamanen aus Alaska oder ein kunstvoll gefertigter Schuh für einen gebundenen Fuß aus China. Zum Teil ergänzen die einzelnen Abteilungen einander: Eine Vielzahl der südamerikanischen Gegenstände entstammt der präkolumbischen Zeit und ist somit auch als Teil der archäologischen Sammlung zu werten.

Dipl.-Rest. (FH) Stefanie Kappelhoff

Restauratorin
Telefon: 0441-9244-307/308
eMail: Stefanie.Kappelhoff@lmnm.Niedersachsen.de

z.Z. Vertretung
Dipl.-Rest. (FH) Eva Schreiber

Telefon: 0441-9244-307/308
eMail: Eva.Schreiber@lmnm.Niedersachsen.de