Aktuell


SIELMANN!

2. Juni bis 3. November 2019

Heinz Sielmann war Tierfilmer aus Leidenschaft. Seine „Expeditionen ins Tierreich“ prägten das deutsche Fernsehen. Darin rückte er die Zerstörung von Lebensräumen und die Notwendigkeit ihres Schutzes in den Blickpunkt. Sielmann reiste in entlegene Winkel der Erde, fokussierte sich aber auch auf die Natur vor unserer Haustür. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er die „Heinz Sielmann Stiftung“. Die Ausstellung stellt das Wirken Heinz Sielmanns und der Stiftung vor und widmet sich seltenen und wichtigen heimischen Tierarten wie Wisent und Wildkatze. Objekte und Filme sind nicht immer auf den ersten Blick zu sehen – mithilfe der „Entdeckerlinsen“ wird scheinbar Unsichtbares sichtbar. Kinder erschließen sich die Ausstellung auf Augenhöhe und entschlüsseln ganz andere Geheimnisse als Erwachsene. Es zeigt sich: Naturbeobachtung heißt genau hinschauen! Die Ausstellung wurde vom Museum für Naturkunde Berlin und der „Heinz Sielmann Stiftung“ konzipiert.

Land - Küste - Meer

Einblicke in die Schatzkammern des Nordens

6. April bis 3. November 2019

Was zeichnet die Arbeit von Naturkundemuseen aus, welche Aufgaben haben sie und wozu dienen die wissenschaftlichen Sammlungen?

Die Sonderausstellung „Land – Küste – Meer“ greift diese Fragen auf und erzählt Geschichten aus den naturkundlichen Sammlungen der elf Museen des Museumsverbunds der Nord- und Ostsee Region (NORe). Fossilien geben Einblicke in eine Welt vor unserer Zeit und zeigen den Wandel im Lauf der Erdgeschichte. Der Mensch hat diese Welt verändert. In manchen Regionen der Welt waren die Auswirkungen seines Handelns so dramatisch, dass die einheimische Tierwelt sich stark veränderte oder Arten ganz ausstarben. In Museumssammlungen finden sich Zeugnisse für diese Veränderungen und die Objekte sind die Basis für viele Forschungsfragen.

Die Sonderausstellung ist ein gemeinsames Projekt von NORe. Mehr Informationen zum Verbund gibt es auf nore-museen.de

Vorschau


 

2 Millionen Jahre Migration

23. November 2019 bis 22. März 2020

Seitdem vermehrt Schutzsuchende und Migranten aus Afrika und Westasien nach Europa kommen, stößt man immer wieder auf die Behauptung, dass dies eine einzigartige Ausnahmesituation sei. Doch Menschen waren zu allen Zeiten mobil. Die Suche nach Nahrung, Wasser und Sicherheit führte seit Beginn der Menschheitsgeschichte zu Siedlungsbewegungen. So kamen vor etwa zwei Millionen Jahren erstmals Vertreter des Homo erectus aus Afrika nach Asien und Europa.

Die Sonderausstellung richtet den Blick zurück auf unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte und zeigt, dass Mobilität und Migration keine Erscheinung des globalisierten 21. Jahrhunderts sind, sondern essentielle Bestandteile des Menschseins. Sie untersucht, wie die Reise des Menschen begann und welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen hinter dem Phänomen Migration stecken - damals und heute.

Die Wanderausstellung ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Neanderthal Museum, der Universität Köln, dem Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften entstanden.