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Spezial

NS-Ideologie versus Wissenschaft: Die Deutung der Großsteingräber von Kleinenkneten

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals thematisiert dieses Werkstattgespräch mit Prähistoriker Klaas Kamp wie anhand der vorgeschichtlichen Bauten versucht wurde, die Geschichte umzudeuten.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts versuchte der Architekt Hermann Wille aus Oldenburg zu beweisen, dass es sich bei den Großsteingräbern der Jungsteinzeit um „germanische Kultbauten“ handeln würde. Daraufhin wurden unter anderem durch das Museum Ausgrabungen in Kleinenkneten im Landkreis Wildeshausen durchgeführt, um diese These zu widerlegen. In dem Werkstattgespräch werden die Umstände der Ausgrabungen beleuchtet und dargestellt, wie gerade die Vorgeschichte des Menschen immer wieder herangezogen wurde und auch bei heutigen Verschwörungsmythen noch wird, um gesellschaftliche Verhältnisse zu legitimieren und ideologisch zu deuten.

Das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals lautet: Wahr-Zeichen: Zeitzeugen der Geschichte

Tipp: Das digitale Scrollytelling auf unserer Website gibt einen ersten Einblick in die Geschichte von Kleinenkneten.
Hier gehts lang zum Scrollytelling

Durchführung: Klaas Kamp (Diplom Prähistoriker)
Kosten: Kostenfrei
Anmeldung: Nicht erforderlich

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